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Stadt Coburg

Katastrophenschutz

Gut gerüstet für den Ernstfall

Drei neue Spezialfahrzeuge erweitern die Möglichkeiten im Katastrophen- und Bevölkerungsschutz und unterstützen ab sofort für schnelle, flexible Hilfe bei unterschiedlichsten Gefahrenlagen. Vom CBRN-Erkunder bis zum geländegängigen UTV investiert die Stadt gemeinsam mit Bund und Freistaat in moderne Technik.

Bei der Fahrzeugweihe wurden die drei neuen Einsatzfahrzeuge offiziell eingeweiht.

Ob Extremwetter, Waldbrände, Stromausfälle oder Gefahrenstofflagen: Die Anforderungen an Katastrophen- und Bevölkerungsschutz wachsen stetig. Die Stadt Coburg investiert deshalb gezielt in moderne Technik und leistungsfähige Einsatzmittel. Traditionell werden neue Fahrzeuge geweiht. So auch bei den drei Fahrzeugen, die den Katastrophenschutz in Coburg weiter ausbauen und zukunftsfest machen. 

Zentraler Bestandteil sind dabei sowohl vom Bund und vom Freistaat Bayern bereitgestellte Spezialfahrzeuge als auch eigenbeschafften Einsatzmitteln, die durch die Feuerwehr Coburg betrieben und vollständig in den Einsatzdienst des abwehrenden Brandschutzes sowie des Katastrophen- und Bevölkerungsschutzes integriert sind. Gemeinsam stärken sie die Fähigkeit, auf unterschiedlichste Schadenslagen schnell, flexibel und wirksam zu reagieren – lokal wie auch überregional.

Ein besonders wichtiges Element ist der CBRN-Erkundungswagen, ein Bundesfahrzeug des Zivilschutzes. Er kommt bei unklaren oder gefährlichen Schadenslagen mit chemischen, biologischen, radiologischen oder nuklearen Stoffen zum Einsatz. Seine moderne Technik ermöglicht es frühzeitig Gefahren zu erkennen und zu bewerten. So lässt sich auch die Ausbreitung besser einschätzen. Die dabei gewonnenen Daten sind eine entscheidende Grundlage für Einsatzentscheidungen, Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung und die Arbeit nachrückender Einsatzkräfte. Für Coburg bedeutet dieses Fahrzeug einen deutlichen Zugewinn an Sicherheit und Fachkompetenz im Bevölkerungsschutz.

Mit dem V-LKW wurde auch ein vielseitig einsetzbares Logistikfahrzeug angeschafft. Sein Schwerpunkt liegt im schnellen und flexiblen Transport von Material und Einsatzmitteln über größere Entfernungen. Eine besondere Rolle spielt er beim Transport von Notstromeinrichtungen, die bei Stromausfällen oder Großschadenslagen zum Einsatz kommen. Damit leistet der V-LKW einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung kritischer Infrastrukturen und zur Unterstützung von Einsatzstellen und Hilfsorganisationen. Er ergänzt die logistischen Möglichkeiten der Feuerwehr Coburg und erhöht ihre Einsatzfähigkeit auch bei überregionalen Lagen. 

Neben den Bundesfahrzeugen setzt die Stadt Coburg gezielt auf eigene Investitionen. Ein Beispiel dafür ist das UTV (Utility Task Vehicle), ein geländegängiges Einsatzfahrzeug der Feuerwehr. Es ist insbesondere für die Bekämpfung von Wald- und Vegetationsbränden ausgelegt – ein Einsatzfeld, das durch längere Trockenperioden zunehmend an Bedeutung gewinnt. Dank kompakter Bauweise und hoher Geländegängigkeit kann das UTV auch schwer zugängliche Bereiche erreichen, die für herkömmliche Einsatzfahrzeuge nicht passierbar sind. Ausgestattet mit einer Löschanlage ermöglicht es ein schnelles Erstangreifen bei Entstehungsbränden und wird zudem bei Sicherheitswachen und Großveranstaltungen eingesetzt.

Die Kombination aus spezialisierter Bundesausstattung und gezielten Eigenbeschaffungen zeigt: Coburg stellt sich den Herausforderungen des Katastrophenschutzes aktiv und vorausschauend. Mit moderner Technik, gut ausgebildeten Einsatzkräften und einer klaren strategischen Ausrichtung wird die Sicherheit der Bevölkerung weiter gestärkt.

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Bildnachweise

  • Feuerwehr Coburg