Auch an der Pestalozzi-Grundschule untersuchen die Kinder nun ihre Umgebung und sammeln Ideen für die Zukunft. Ziel des Projekts ist es, die Perspektive der Kinder sichtbar zu machen: Was gefällt ihnen in ihrem Stadtteil? Wo sehen sie Verbesserungsbedarf? Welche Wünsche und Ideen haben sie für ihre Lebensumgebung? Als kleine Expertinnen und Experten ihres Alltags analysieren sie Spielplätze, Wegebeziehungen, Treffpunkte und Grünflächen – und bringen ihre Sichtweise aktiv in die Stadtentwicklung ein. Begleitet werden die Stadtteilforscher diesmal gemeinsam von der Stabsstelle Demografie, Bildung und Familie sowie dem Förderverein der Pestalozzi-Grundschule.
Der Dritte Bürgermeister Can Aydin betont die Bedeutung des Projekts: „Kinder erleben ihre Stadt auf ganz eigene Weise. Es ist uns wichtig, ihnen zuzuhören und ihre Ideen ernst zu nehmen. Die Stadtteilforscher leisten einen wertvollen Beitrag, weil sie uns zeigen, wie kinderfreundlich unsere Stadtteile wirklich sind – und wo wir noch besser werden können.“
Auch Schulleiterin Tanja Parys freut sich über den Projektstart: „Dieses Projekt stärkt Kinder und macht Ihnen Mut zu träumen. Ich bin schon sehr gespannt auf die Ideen, die sich daraus entwickeln. Der anschließende demokratische Entscheidungsprozess und die zeitnahe Umsetzung, ermöglichen die Erfahrung von Selbstwirksamkeit. So entsteht Selbstvertrauen und Motivation, sich auch zukünftig mit eigenen Ideen einzubringen und die Umgebung aktiv mitzugestalten.“
Bianca Haischberger, Leiterin Stabsstelle Demografie, Bildung und Familie erklärt gemeinsam mit Kerstin Feulner, Vorsitzende des Fördervereins: „Die Stadtteilforscher sind ein wunderbares Beispiel dafür, wie Verwaltung, Schule und Engagement vor Ort zusammenwirken können. Kinder brauchen Räume, in denen sie gehört werden. Gemeinsam schaffen wir einen Rahmen, in dem ihre Ideen gesammelt, ernst genommen und – wo möglich – umgesetzt werden.“
Mit Neugier, Entdeckerfreude und vielen Fragen im Gepäck starten die zehn Stadtteilforscher nun ihre Erkundungstour. Die Ergebnisse werden im Anschluss vorgestellt und fließen in weitere Überlegungen zur Gestaltung der Stadtteile ein.