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Stadt Coburg

Stadtteilforscher

Ein Wunsch macht große Sprünge

Im Ketschendorfer Park können Kinder jetzt auf einem Bodentrampolin springen. Das hatten dich die Stadtteilforscher der Grunschule gewünscht. Dank vieler Unterstützung konnte es jetzt eingeweiht werden.

Große Freude herrschte am Sonntag, 25.7.2026, im Ketschendorfer Park: Nach vielen Monaten des Planens, Spendensammelns und gemeinsamen Engagements konnten die Kinder der AG Stadtteilforscher der Grundschule Ketschendorf „ihr“ Bodentrampolin feierlich einweihen. Als Dank für ihren außergewöhnlichen Einsatz durften sie als Erste auf dem neuen Spielgerät springen.

Die AG Stadtteilforscher ist ein Kooperationsprojekt der Grundschule Ketschendorf, der AWO-Stadtteilarbeit Coburg-Ketschendorf sowie der Stabsstelle Demografie, Bildung und Familie der Stadt Coburg. Ziel ist es, Kinder aktiv an der Gestaltung ihres Stadtteils zu beteiligen und ihnen zu zeigen, dass ihre Ideen ernst genommen werden und Veränderungen bewirken können.

Genau das ist mit dem Bodentrampolin gelungen. Die Kinder entwickelten den Wunsch nach einem neuen Bewegungsangebot für den Ketschendorfer Park, sammelten Spenden und warben bei Unternehmen, Stiftungen und Unterstützenden für ihr Projekt. Mit Erfolg: Dank zahlreicher Spenden konnte das Vorhaben schließlich verwirklicht werden.

2. Bürgermeister Can Aydin würdigte das Engagement der jungen Stadtteilforscher: „Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn Kinder ihre Ideen einbringen und Erwachsene ihnen zuhören. Das Bodentrampolin ist weit mehr als ein Spielgerät – es ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass Kinder ihren Stadtteil aktiv mitgestalten können. Mein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten und Unterstützenden, die dieses Projekt möglich gemacht haben.“

Bei der feierlichen Einweihung blickten die Stadtteilforscher noch einmal auf den Weg von der Idee bis zur Umsetzung zurück. Mit ihrem selbst entwickelten Theaterstück „Die Reise einer Spende“ zeigten sie auf kreative und humorvolle Weise, wie aus einer Idee durch viele engagierte Unterstützer Schritt für Schritt ein echtes Projekt wurde. Die Aufführung machte deutlich, dass jede Spende dazu beigetragen hat, den Wunsch der Kinder Wirklichkeit werden zu lassen.

Auch die Kinder des Kindergartens Ketschendorf bereicherten die Feier mit einem fröhlichen Trampolinlied und sorgten damit für einen gelungenen musikalischen Beitrag.

Auch Bianca Haischberger, Leiterin der Stabsstelle Demografie, Bildung und Familie der Stadt Coburg, zeigte sich beeindruckt: „Die Kinder haben über viele Monate bewiesen, wie viel Kreativität, Ausdauer und Verantwortungsbewusstsein in ihnen steckt. Sie haben erlebt, dass Mitbestimmung nicht nur bedeutet, Wünsche zu äußern, sondern auch Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam Lösungen zu finden. Genau das möchten wir mit den Stadtteilforschern fördern.“

Über den Tatendrang der Kinder berichtete auch Frieda-Marie Müller von der AWO-Stadtteilarbeit: „Die Gruppe steckt voller Ideenreichtum und Zielstrebigkeit. Deshalb freut es mich sehr, dass die Stadtteilforscher nun noch vor den Sommerferien das Ergebnis ihrer Bemühungen feiern können.“ 

Ein besonderer Dank galt den zahlreichen Spender*innen, Förder*innen und Unterstützenden, die die Umsetzung ermöglicht haben. Ebenso wurde das Grünflächenamt der Stadt Coburg für die enge Begleitung des Projekts, die Organisation des Einbaus sowie die zukünftige Betreuung und Wartung des Bodentrampolins gewürdigt.

Mit dem symbolischen Durchschneiden eines blauen Bandes wurde das Bodentrampolin schließlich offiziell eröffnet. Anschließend gehörte das Trampolin den Kindern – und schon nach wenigen Minuten war klar: Das neue Bewegungsangebot wird den Ketschendorfer Park noch viele Jahre bereichern.

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Bildnachweise

  • Stadt Coburg/Constantin Hirsch