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Stadt Coburg

Stadtpolitik

Aus dem Stadtrat

In der Sitzung am 25. Juni 2026 hat der Stadtrat wieder über wichtige Themen entschieden. Unter anderem stand die Entscheidung zur einer neuen Brücke über die Itz auf der Tagesordnung.

Marktplatz mit Rathaus

Anfrage zum Coburger Convent

In einer Anfrage zum Vorgehen der Stadt beim Coburger Convent wurde klargestellt, dass sämtliche Kosten dem Veranstalter in Rechnung gestellt werden.

Neue Fuß- und Radwegebrücke

Nach der Fertigstellung der Verkehrs- und Außenanlagen am Globe soll eine neue Fuß- und Radwegebrücke an der Karchestraße der nächste wichtige Baustein für die Entwicklung des Güterbahnhofareals werden. Die Brücke verbindet künftig das Areal mit der Karchestraße, der ÖPNV-Haltestelle und dem Radweg. Die aktuell berechneten Baukosten liegen bei rund 1,18 Millionen Euro. Fördermittel werden erwartet. Der Stadtrat hat die Entwurfsplanung mit großer Mehrheit beschlossen.

Landestheater Coburg

Der kaufmännische Direktor des Landestheaters Coburg berichtete über die Entwicklung des ersten Halbjahres 2026. Erfreulich ist, dass die Auslastung im Vergleich zum Jahr 2025 (zum Stichtag Juli) von 78 Prozent auf 85 Prozent gestiegen ist. Erfreulich ist auch, dass der vorläufige Jahresabschluss 2025 positiv ausfällt und die Betriebsmittelreserve vergrößert wurde.

Außerdem stellte sich der neue Intendant Dr. Ulrich Peters dem Stadtrat vor.

Medienzentrum Coburg

Die bisherige Zusammenarbeit von Stadt und Landkreis Coburg beim Medienzentrum erfolgt über den Verein „Bildstelle Coburg – Zentrum für Bildungsmedien e. V.“. Das Medienzentrum wird weiterhin von Stadt und Landkreis gemeinsam betrieben, die Stadt übernimmt dabei die Trägerschaft und stellt die notwendigen Räumlichkeiten. Der Stadtrat stimmte dem Vorschlag der Verwaltung einstimmig zu.

Standesamt übernimmt externe Aufgaben

Die Gemeinden Itzgrund und Weitramsdorf werden ihre standesamtlichen Aufgaben künftig auf die Stadt Coburg übertragen. Das Coburger Standesamt übernimmt bereits die Aufgaben mehrerer Landkreisgemeinden und gilt aufgrund seiner personellen Ausstattung und seines hohen Digitalisierungsgrades als regionales Kompetenzzentrum. Durch die Übertragung sollen Synergien genutzt und Verwaltungsabläufe effizienter gestaltet werden. Der Stadtrat stimmte dem Beschluss einstimmig zu.

Berufung von Mitgliedern des Seniorenbeirats

Für die Wahlperiode vom 1. Mai 2026 bis 30. April 2032 wurden sieben Coburger Bürgerinnen und Bürger in den Seniorenbeirat berufen. Der Stadtrat stimmte einstimmig zu. Mehr dazu auf Seite 14.

Haushaltsplanung 2027 mit Richtwert und Zeitplan

Für die Haushaltsplanung 2027 soll erstmals ein Richtwertverfahren eingeführt werden. Ziel ist es, die Haushaltsplanung transparenter zu gestalten, die dauerhafte Leistungsfähigkeit des städtischen Haushalts zu sichern und die Finanzierung zukünftiger Investitionen zu erleichtern. Der Stadtrat beauftragte einstimmig die Verwaltung, die Haushaltsplanung 2027 auf Grundlage des dargestellten Richtwertverfahrens durchzuführen.

Übertragung von Aufgaben auf den 3. Bürgermeister

Der Stadtrat legte mehrheitlich weitere Aufgaben des ehrenamtlichen 3. Bürgermeisters Hans-Herbert Hartan für die Wahlperiode 2026 bis 2032 fest.

Antrag „B4 – Anpassung Geschwindigkeitsbegrenzung“

Der Antrag eines Stadtratsmitglieds auf Erhöhung des Tempolimits von 50 auf 70 km/h auf der B4 zwischen Frankenbrücke und Rodacher Straße wurde vom Stadtrat mit einer Gegenstimme abgelehnt.

Antrag „Modellregion Entbürokratisierung“

Der Antrag eines Stadtratsmitglieds, Coburg als Modellregion für den Bürokratieabbau zu positionieren, wurde in den Geschäftsgang gegeben. Die Verwaltung arbeitet bereits vor dem Antrag an einer möglichen Bewerbung.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Rainer Brabec