Wie erleben wir Vielfalt im Alltag? Wo begegnen uns unterschiedliche Sichtweisen – und wie gehen wir damit um? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die mobile Ausstellung „ToleranzRäume“, die vom 20. bis 28. Juni auf dem Albertsplatz in Coburg zu Gast ist. Die interaktive Ausstellung lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, eigene Perspektiven zu hinterfragen, miteinander ins Gespräch zu kommen und gesellschaftliche Vielfalt neu zu entdecken.
Anders als klassische Ausstellungen setzt „ToleranzRäume“ auf Beteiligung und Begegnung. An verschiedenen Stationen können die Gäste aktiv werden, Entscheidungen treffen, Erfahrungen austauschen und unterschiedliche Sichtweisen kennenlernen. Ziel ist es, den Dialog zu fördern und Verständnis für die Lebensrealitäten anderer Menschen zu stärken.
Herzliche Einladung zur Eröffnung
Eröffnet wird die Ausstellung am Samstag, 20. Juni 2026, um 11 Uhr auf dem Albertsplatz. Die Veranstaltung wird von zahlreichen Coburger Akteurinnen und Akteuren mitgestaltet. Musikalische Beiträge von Schülerinnen und Schülern sowie eine symbolische „Toleranzmauer“ setzen ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Zusammenhalt und gegenseitigen Respekt. Im Anschluss wird die Ausstellung offiziell eröffnet und kann bei ersten begleiteten Rundgängen erkundet werden.
Begleitprogramm mit Workshops und Mitmachaktionen
Ergänzend zur Ausstellung erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Begleitprogramm mit Workshops, Familienangeboten und Aktionen für unterschiedliche Zielgruppen.
Am Mittwoch, 24. Juni, findet von 18 bis 19.30 Uhr in der Aula der Lutherschule der Workshop „Selbstrespekt – Auch Eltern haben Bedürfnisse“ statt. Im Mittelpunkt stehen Selbstfürsorge, die Wahrnehmung eigener Bedürfnisse und praktische Impulse für mehr Balance im Familienalltag. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung unter familiecoburgde erforderlich.
Am Donnerstag, 25. Juni, von 18 bis 19.30 Uhr lädt ein interaktiver Kurzworkshop zum Thema „Interkulturelle Missverständnisse im Alltag – warum wir oft aneinander vorbeireden“ in die Aula der Lutherschule ein. Anhand praxisnaher Beispiele wird aufgezeigt, wie kulturell geprägte Missverständnisse entstehen und wie respektvolle Kommunikation gelingen kann. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Mitarbeitende in Verwaltungen, Unternehmen und Organisationen sowie an alle Interessierten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Für Familien und Kinder gibt es auf dem Albertsplatz mehrere offene Mitmachangebote. Dazu gehören eine Bastel- und Spielaktion am 24. Juni von 16 bis 17.30 Uhr, eine Vorlesezeit für Kinder und Familien am 25. Juni von 15 bis 15.30 Uhr sowie die Aktion „Kinderschminken – Vielfalt sichtbar machen“ am 26. Juni von 15 bis 18 Uhr und am 28. Juni von 10 bis 13 Uhr.
Ein besonderes Merkmal der „ToleranzRäume“ sind die begleiteten Ausstellungsführungen. Geschulte Guides aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen begleiten Besucherinnen und Besucher durch die Ausstellung und fördern den Austausch über Erfahrungen, Werte und Perspektiven. Gerade für Schulklassen und junge Menschen bietet die Ausstellung die Möglichkeit, sich aktiv mit gesellschaftlichen Fragen auseinanderzusetzen.
Der Besuch der Ausstellung sowie aller Begleitveranstaltungen ist kostenfrei. Das Programm wird von zahlreichen Coburger Schulen, Vereinen, sozialen Trägern und Unternehmen unterstützt. Mitwirkende sind unter anderem Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Alexandrinum, der Kinderschutzbund Coburg, Lebensträume Coburg e. V., iSo e. V., Brose, Kirche Kunterbunt sowie weitere Partner aus Bildung und Zivilgesellschaft.
Die „ToleranzRäume“ sind ein Projekt des Toleranz-Tunnel e. V. und werden vom Bundesministerium des Innern und für Heimat gefördert.
Weitere Informationen und die vollständige Programmübersicht finden Sie unter: www.coburg.de/toleranzraeume (Öffnet in einem neuen Tab)