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Stadt Coburg

Landestheater

Wer wird Intendant*in ab September 2028?

Offene Ausschreibung, öffentliche Begleitung des Auswahlverfahrens und Einbindung der Beschäftigten. Die Stelle der neuen Intendanz, die es ab September 2028 zu besetzen gilt, ist jetzt ausgeschrieben worden.

Landestheater Coburg beleuchtet am Abend

Zwei Jahre könne er seinen Ruhestand unterbrechen, sagte Dr. Ulrich Peters, als er nach dem Abgang von Neil Barry Moss im vergangenen Juni die Interimsleitung des Landestheaters übernommen hatte. Genug Zeit für Stadt und Landestheater die Nachfolge zu regeln.

Die Intendanz hat in einem Theater eine herausragende Stellung. Diese Person verantwortet den Spielplan, die künstlerische Ausrichtung und damit auch die Auswahl der meisten Künstler*innen. Nicht selten wechseln mit der Intendanz auch große Teile des Ensembles. Die neue künstlerische Leitung ist damit zentral für die Identität des Landestheaters.

„Wir werden uns bei der Auswahl des neuen Intendanten am Konzept des deutschen Bühnenvereins orientieren“, erklärt OB Dominik Sauerteig. Im ersten Schritt können sich bis 6. Dezember 2026 alle Interessierten bewerben. Die Ausschreibung ist bewusst offen formuliert, konkrete Vorstellungen für die künstlerische Ausrichtung gibt es nicht. „Wir freuen uns auf die unterschiedlichsten Bewerbungen“, erklärt der Oberbürgermeister. Als Vorsitzender des Theaterausschusses ist er eng in den Prozess eingebunden. Der Theaterausschuss ist ein gemeinsames Gremium von Stadtpolitik und Freistaat Bayern. Er trifft die grundlegenden Entscheidungen rund um den Theaterbetrieb.

Das Verfahren wird mit Unterstützung einer hochrangigen Findungskommission durchgeführt und im Frühjahr 2027 abgeschlossen. „Wir gehen von einer großen Zahl an Bewerbungen aus“, sagt der Verwaltungsdirektor des Landestheaters Bernd Vorjans. „Die Intendanz am traditionsreichen Landestheater Coburg hat eine besondere Attraktivität, da die Finanzlage der Stadt Coburg sich im Vergleich zu anderen Kommunen als gut darstellt.“ Zudem werde bis zum Jahresende mit einem positiven Votum in Bezug auf die Generalsanierung des Großen Hauses gerechnet – ein weiteres Signal für eine zukunftsweisende Kulturstrategie in Coburg.

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