Der Park der Arten auf der Lauterer Höhe wird zur grünen Lunge des Coburger Nordens. Mit artenreichen Wiesen, Biotopen, einem Klimalehrpfad und zwei markanten Pyramiden schafft er Raum für Erholung, Bildung und Artenvielfalt – und ist gleichzeitig klimafreundliche Stadtentwicklung.
Im Frühjahr 2026 wird es langsam grün im Park der Arten. Wo im letzten Jahr noch Erde dominiert hat, haben jetzt schon Bäume ihren Platz gefunden. Auch die Pyramiden sind jetzt grün.
Verfolgen Sie das Wachsen des Parks der Arten auf der Lauterer Höhe. Klicken Sie sich mit unserer Fotogalerie durch die entscheidenen Veränderungen im Jahr 2025.
Auf der Lauterer Höhe entsteht derzeit der „Park der Arten“ – ein Zukunftsprojekt für Artenvielfalt, Klimaschutz und Naherholung. Eine Führung mit Grünflächenamtsleiter Bernhard Ledermann gibt Einblicke in Planung und Baufortschritt. Die Führung ist bereits ausgebucht.
Im Sommer 2025 wird die Form des Parks der Arten langsam erkennbar. Die Spiralpyramide ist errichtet und hat schon das erste Grün erhalten. Auch im östlichen Bereich haben die Arbeiten begonnen.
Die Seite enthält:
Galerie
Das Konzept
Auf der Lauterer Höhe entsteht mit dem Park der Arten ein ganz besonderer Freiraum für Coburg. Er ist ein wichtiger Baustein im klimawandelbedingten Umbau der Stadt und soll gleich mehrere Funktionen erfüllen: Er wird zur grünen Lunge für den Coburger Norden, ein attraktiver Erholungsraum für Sie – und auch ein besonderer Park für die Patient*innen des neuen Klinikums.
Darüber hinaus verbessert der Park die Vernetzung von Grünflächen in der Stadt. So entstehen neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen und die Artenvielfalt wird gestärkt.
Blickachsen und besondere Orte
Ein zentrales Gestaltungselement ist die Allee aus 70 jungen Bäumen. Sie verläuft entlang der Niorter Straße und bildet eine klare Sichtachse in Richtung Veste Coburg. Am Ende dieser Allee steht eine Spiralpyramide. Sie lädt zum Begehen ein – beim Aufstieg ändern sich die Perspektiven auf die Umgebung. Wer oben steht, blickt in alle Richtungen:
nach Süden zur Veste,
nach Norden zur Allee,
nach Osten auf eine zweite, quadratische Erdpyramide im Bereich des Rottenbachs.
Spiral- und quadratische Pyramide dienen als Landmarken und Ankerpunkte im Gelände. Sie strukturieren den Park und machen die Blickachsen im Gelände erlebbar.
Schnitte und Draufsicht der SpiralpyramideDraufsicht auf die Quadratische PyramideSchnitt durch die Quadratische Pyramide
Lebensraum für Pflanzen und Tiere
Im Westen dominiert die 5 Meter hohe Spiralpyramide. Der Weg Richtung Osten ist in mehrere Vegetationsbereiche eingebettet. Direkt entlang des Weg entstehen Rasenflächen, dahinter artenreiche Wiesen gefolgt von Säumen und Hochstaudenfluren. Den Abschluss zum Gewerbegebiet im Norden und den Schrebergärten im Süden bilden Sträucher und Bäume, wie sie zum Beispiel auch den Hofgarten zur Festungsstraße abgrenzen. So nimmt die Höhe der Vegetation schrittweise zu und rahmt den Weg ein. Locker verteilte Obstbäume sorgen im Frühjahr für ein besonderes Bild: Aus der Höhe der Spiralpyramide wirkt die Blütenpracht wie ein sanfter Schleier.
Wasser, Wildbienen und Mitmachflächen
Im mittleren Bereich des Parks wird ein bestehendes Regenrückhaltebecken ökologisch aufgewertet. Neue Feuchtmulden sollen die Biotopfunktion des Geländes stärken. Dazu kommen blütenreiche Säume und Sonderbiotope wie Totholz, Sandlinsen oder Steinhaufen – wichtige Rückzugsorte für viele Tierarten.
Ein kleiner Teil des Parks wird als Mitmachfläche gestaltet: Dort entsteht eine Dreifelderwirtschaft, die Platz für Ackerwildkräuter bietet. Auch hier steht die Förderung der Artenvielfalt im Mittelpunkt.
Naturnah bis zum Bachlauf
Im östlichen Teil des Parks wird der Rottenbach renaturiert. Teiche und temporär wasserführende Tümpel mit Feucht- und Nassvegetation entstehen. Bestehende Gehölze werden erhalten und durch neue Pflanzungen ergänzt – darunter Auwälder und Baumreihen - aber auch einzelstehende Bäume.
Ein besonders artenreicher Abschluss des Parks entsteht direkt an der Straße „Lauterer Höhe“: Dort wird eine sogenannte Nektartankstelle angelegt – eine Hochstaudenflur mit angrenzender Sandlinse. Sie dient Wildbienen, Schmetterlingen und anderen Insekten als wertvoller Lebensraum.
Lernen im Grünen: der Klimalehrpfad
Der Park der Arten wird nicht nur ein Ort zum Entspannen und Spazieren – sondern auch zum Lernen. Ein Klimalehrpfad mit Infotafeln und Mitmach-Stationen soll vor allem Kinder für wichtige Umweltthemen begeistern. Der Park wird so zu einem echten Zukunftsort – für Mensch, Tier und Natur.
Förderung
Der Bau des Parks der Arten wird gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland
vertreten durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen
Baufachliche Mitwirkung durch die Landesbaudirektion Bayern.
Seite übersetzen mit Google Translate in:
Seite übersetzen mit Google Translate in:
Hinweis: Nach Auswahl einer Sprache wird Google Translate aktiviert und es werden Daten an Google übertragen.