Die Gartengruppe kommt gut voran mit den Vorbereitungen für den modularen Mustergarten. Am 18. Oktober konzentrierten sie sich auf die Gestaltung der Gehwege und entschieden sich dabei für die No-dig-Methode.
Aber was bedeutet das eigentlich genau?
Wie der Name schon andeutet, wird dabei vollständig auf das Umgraben (im Englischen „dig“) verzichtet. Das Grundprinzip bleibt jedoch gleich: Anstatt den Boden mit Hake, Pflug und ähnlichem zu bearbeiten, wird er mit Pappe abgedeckt und anschließend mit einer oder mehreren Schichten Mulch versehen. Durch das Abdecken mit Pappe wird z. B. das wachsen von unerwünschten Beikräuter unterdrückt. Auch spart man sich sowohl Zeit als auch Kraft, da das Umgraben entfällt. Diese Methode schützt zudem vor Erosion, erhält die Bodenstruktur, fördert die Humusbildung und speichert Feuchtigkeit. Während Pappe und Mulch allmählich von Würmern und Mikroorganismen zersetzt werden, entsteht eine angenehme Wärme, die das Wachstum der jungen Pflanzen unterstützt.
Wie ist die Gartengruppe vorgegangen?
Zunächst wurde die unbehandelte Pappe entsprechend der Gehwegbreite und dem Verlauf des Weges ausgelegt. Anschließend wurde die Pappe befeuchtet, um die Wirksamkeit zu erhöhen und im Anschluss mit Rohstoffen oder Steinen beschwert. Wie bereits erwähnt, führt diese Maßnahme dazu, dass Unkraut, Gräser und andere unerwünschten Pflanzen unter der Pappe nicht mehr wachsen können. Im kommenden Frühjahr ist zudem geplant, Rindenmulch auf die Wege aufzubringen, um die Fläche weiter zu optimiere und eine entsprechende Optik zu schaffen.
