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Vorsicht mit alten Celluloidpuppen!

So hoch das Material zu Beginn der Celluloidpuppenära als besonders robust und widerstandsfähig gepriesen wurde, so vorsichtig muss man nach einigen Jahrzehnten heute damit umgehen.

Eine mehrere Jahrzehnte alte Celluloid- oder Tortulonpuppe ist daher mit äußerster Vorsicht zu behandeln. Setzen Sie sie nicht starker Lichteinstrahlung und schwankenden Temperaturen aus. Manche Liebhaber schwören darauf, die Puppen mit Vaseline einzucremen. Ob das tatsächlich hilft, konnte bisher jedoch kein Restaurotor bestätigen. Da Kunststoff kein organisches Material ist (wie z.B. Leder, hier schützt eine regelmäßige Behandlung mit Lederfett tatsächlich), sind Zweifel angebracht.

Im Falle eines Bruchs hilft nur der Gang zum Puppendoktor. Das abgebildete „Bebi“ zum Beispiel hat bei der Rettungsaktion im Zusammenhang mit dem Brand im Puppenmuseum an Pfingsten 2012 einen Kopfbruch erlitten. Wie Sie auf dem Foto sehen können, sind jedoch Puppendoktoren durchaus in der Lage, die Bruchstücke fast unsichtbar wieder zusammenzufügen.