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Stadt Coburg

Ressourcenreferat

Coburg statt München

Brigitte Flanderijn wird die Leitung des Referats für Finanzen, Personal und IT übernehmen. Die 47-jährige Volljuristin will die Stadtverwaltung auch in der Außenwahrnehmung zu dem tollen Arbeitgeber machen, der sie ist. Den Stadtrat überzeugte sie damit. Er wählte sie zur berufsmäßigen Stadträtin.

Die größte Herausforderung liege im Bereich Personal. Die Generation, die jetzt auf den Arbeitsmarkt drängt, habe ganz andere Anforderungen an Arbeitgeber, zum Beispiel frisches Obst am Arbeitsplatz oder flexible Arbeitszeiten für Familie und Freizeit. Das könne die Stadt Coburg leisten. So hatte Brigitte Flanderijn ihre Aufgabe in der Stadtverwaltung skizziert. Der Stadtrat wählte die 47-Jährige kurz darauf zur berufsmäßigen Stadträtin. Ab 1. Mai wird sie das neustrukturierte Referat für Finanzen, Personal und IT, kurz Ressourcenreferat, leiten.

Für diese neue Herausforderung verlässt sie das Landratsamt München, wo sie bisher für Personal- und Organisation zuständig ist, und wechselt in die Vestestadt. Ein Wechsel, den sie gerne macht. Gerade in Verbindung mit Finanzen scheint die neue Aufgabe der gebürtigen Oberbayerin wie auf den Leib geschneidert. Vor ihrer Zeit im Landratsamt München war sie lange Jahre in der bayerischen Finanzverwaltung tätig – auch bei Betriebsprüfungen. „Ich weiß also, wo die Prüfer hinschauen“, scherzte sie.

Immer wieder kommt Flanderijn auf die Digitalisierung zu sprechen. Coburg sei Vorreiter, der „Coburger Weg“ ein Begriff. Aber viel habe sich hier verändert. Durch das Smartphone sei das Internet immer dabei, Corona habe uns neue Arbeitsformen aufgezwungen. Jetzt gelte es zu nutzen, was funktioniere, und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Brigitte Flanderijn stammt aus Wasserburg am Inn, ist verheiratet und hat zwei Kinder (12 und 14 Jahre).