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Biographie
Über Rosa Rosenthal sind bislang nur wenige personenbezogene Quellen bekannt. Sie wurde am 1. November 1880 in Thüngen (Königreich Bayern) geboren und entstammte der jüdischen Familie Vorchheimer.[1] Da zu ihrem eigenen Lebenslauf nur punktuelle Nachrichten vorliegen, lässt sich ihre Herkunft vor allem durch eine Rekonstruktion des lokalen jüdischen Milieus in Thüngen und durch verstreute Hinweise zur Familie Vorchheimer kontextualisieren.
Thüngen war seit der Frühen Neuzeit ein Ort mit einer vergleichsweise großen jüdischen Bevölkerungsgruppe. Um 1813 lebten hier etwa 300 Juden (rund 28 % der Bevölkerung), 1837 bereits etwa 350 Personen (etwa 40 %), 1867 noch 227 und um 1900 etwa 218 Juden, was knapp einem Fünftel der Einwohnerschaft entsprach.[2] Diese Größenordnung beweist, dass das jüdische Leben einen sichtbaren Bestandteil der lokalen Sozialstruktur in Thüngen bildete.
Zur jüdischen Gemeinde gehörten gemeindliche und religiöse Einrichtungen, darunter eine Synagoge und eine jüdische Schule. Außerdem war Thüngen dem Distriktsrabbinat Würzburg zugeordnet. Für die wirtschaftlichen Erwerbsweisen jüdischer Familien werden in der Literatur und in zeitgenössischen Verwaltungsquellen häufig Tätigkeiten wie Vieh- und Weinhandel, Schnitt- und Kramwarenhandel sowie Vermittlungs- und Maklertätigkeiten genannt.[3]
Für die Familie Vorchheimer ist die Quellenlage vor allem für die Zeit um 1800 lückenhaft. Einzelne Familienmitglieder werden in amtlichen Unterlagen erst ab der Mitte des 19. Jahrhunderts deutlicher fassbar. In den 1840er und 1850er Jahren erscheinen etwa Löb und Abraham Vorchheimer als Handelsleute in amtlichen Anzeigen, in Unterlagen zu Zwangsversteigerungen und Grundstücksgeschäften. Diese Nennungen zeigen, dass Angehörige der Familie an solchen Transaktionen als Makler und Vermittler beteiligt waren.[4]
Insgesamt erlauben die verstreuten Hinweise, die Vorchheimer als eine Familie zu beschreiben, die in verschiedenen Handelsbereichen in Erscheinung trat und – wie bei vielen Landgemeinden – über Heirats- und Verwandtschaftsbeziehungen in weitere Orte der Region eingebunden gewesen sein dürfte. Vor diesem Hintergrund lässt sich die Herkunft Rosa Rosenthals in ein Umfeld einordnen, das durch eine vergleichsweise starke jüdische Präsenz im Ort und durch vielfältige Erwerbsformen im ländlich-fränkischen Handels- und Vermittlungsgewerbe geprägt war.
Heirat und Leben in Mellrichstadt
Zu einem bislang nicht eindeutig zu datierenden Zeitpunkt heiratete Rosa den aus Mellrichstadt stammenden jüdischen Kaufmann Julius Rosenthal. Dieser wurde am 11. Mai 1879 als Sohn des Kaufmanns Gustav Rosenthal und dessen Ehefrau Marianne Rosenthal, geborene Neumann, geboren.[5] Aus der Ehe ging ein Sohn, Kurt Rosenthal, hervor, der am 11. Juli 1918 in Mellrichstadt zur Welt kam.[6] Die Familie Rosenthal betrieb in Mellrichstadt seit 1880 ein Eisen- und Kolonialwarengeschäft, das auch Landmaschinen vertrieb.[7] Nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1924 übernahm Julius Rosenthal den elterlichen Betrieb und führte es erfolgreich weiter.[8] Über Rosas Tätigkeit im Geschäftsalltag gibt es keine belastbaren Belege. Allgemein wird in sozial- und wirtschaftshistorischen Studien betont, dass Frauen in jüdischen Kaufmannsfamilien dieser Zeit neben der Führung des Haushalts nicht selten auch im Geschäft mitwirkten. Ob dies im Fall von Rosa Rosenthal zutraf, bleibt allerdings offen
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts bestand in Mellrichstadt eine jüdische Gemeinde als zahlenmäßig kleine Minderheit, die über eigene religiöse und gemeindliche Einrichtungen verfügte. Für das Jahr 1910 ist mit 165 Personen der höchste bekannte Einwohnerstand jüdischer Personen am Ort überliefert.[9] Zur Infrastruktur gehörten eine Synagoge, ein rituelles Bad, ein eigener Friedhof, eine jüdische Volksschule sowie mehrere Vereine. Jüdische Gewerbetreibende, darunter auch die Familie Rosenthal, waren Teil des lokalen Wirtschaftslebens. Die Gefallenen des Ersten Weltkriegs wurden in der Gemeinde zum Beispiel durch Jahrzeitstiftungen geehrt.
In der Weimarer Zeit setzte die jüdische Gemeinde ihre Arbeit fort, während zugleich Konflikte und antisemitische Vorfälle nicht ausblieben. Für das Jahr 1923 sind vereinzelte antisemitische Übergriffe überliefert.[10] Die jüdische Volksschule wurde im Verlauf der 1920er Jahre aufgelöst. Danach besuchten jüdische Kinder die katholische Volksschule. Dieser Schulwechsel kann als Hinweis auf veränderte gemeindliche Rahmenbedingungen etwa der demografischen Entwicklung, organisatorischen und finanzielle Faktoren oder schulpolitischen Vorgaben gelesen werden.
1927 verabschiedete die Gemeinde neue Statuten, die Kultus, Religionsunterricht und Wohlfahrtspflege als zentrale Aufgaben festlegten und auch auswärtigen Juden die Mitgliedschaft ermöglichten. Frauen erhielten – sofern sie selbst Gemeindesteuern zahlten – Stimmrecht in der Gemeindeversammlung.[11]
NS-Zeit
Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 verschärfte sich die Situation der jüdischen Einwohner Mellrichstadts rasch. Das Verhältnis zwischen jüdischer Minderheit und nichtjüdischer Bevölkerungsmehrheit veränderte sich dabei in unterschiedlichen sozialen Kontexten und nicht überall in gleicher Weise. Während einzelne nichtjüdische Hausangestellte, Landwirte oder Geschäftspartner persönliche bzw. wirtschaftliche Kontakte zunächst fortführten, häuften sich zugleich Ausgrenzungen und Anfeindungen im Alltag – etwa gegenüber jüdischen Schulkindern auf dem Schulweg. Parallel dazu wurde die wirtschaftliche Handlungsfreiheit jüdischer Gewerbetreibender durch Boykottaufrufe, administrative Maßnahmen und informelle Druckmittel zunehmend eingeschränkt. Auf lokaler Ebene wirkten dabei reichsweite Vorgaben, regionale Behördenpraxis und das Handeln kommunaler Akteure sowie Teile der Bevölkerung zusammen; insgesamt zielte die nationalsozialistische Judenpolitik auf die schrittweise gesellschaftliche und wirtschaftliche Ausschaltung der jüdischen Bevölkerung.[12]
Die zunehmende Verfolgung hatte für Betroffene schwerwiegende Folgen und führte in einzelnen Fällen auch zu Suiziden. So nahmen sich der Lehrer Jakob Schloß und der Kaufmann Adolf Blum das Leben.[13]
Auch für die Familie Rosenthal wurde das Leben in Mellrichstadt in diesen Jahren immer schwieriger. Ein Bericht des Regierungspräsidenten vom Januar 1937 dokumentiert die Perspektive der damaligen Verwaltung und verwendet zugleich die entmenschlichende Sprache der NS-Zeit. Darin heißt es: „Die Eisengeschäfte in Mellrichstadt waren vor 1933 in Händen von 3 Judenfirmen. Das Anwesen des einen – Rosenthal jun. [gemeint ist hier Rosas Ehemann Julius] – wurde von der Bezirkssparkasse aufgekauft und damit dieses Judengeschäft erledigt.“[14]
Diesen Einschnitt erlebte Julius Rosenthal nicht mehr: Er starb Ende November 1935 im Alter von 56 Jahren.[15] Rosa Rosenthal führte das Geschäft anschließend unter zunehmend restriktiven Rahmenbedingungen weiter. Vor dem Hintergrund der fortschreitenden Entrechtung und sozialen Ausgrenzung wurde für sie und ihren Sohn im Verlauf der folgenden Jahre immer deutlicher, dass ein dauerhaftes Bleiben in Mellrichstadt kaum noch möglich erschien.
Umzug nach Coburg und dortiges Leben
Anfang Juli 1937 verzog Rosa Rosenthal daher zu ihrer Schwägerin Rosa Stern (Öffnet in einem neuen Tab), geb. Rosenthal und ihrem Ehemann Ignaz (Öffnet in einem neuen Tab) nach Coburg, ins Haus Judengasse 20.[16] Dort betrieb Ignaz Stern ein Manufaktur- und Modewarengeschäft.[17] Der Zuzug lässt sich im Lichte der zunehmenden Bedrohung durch Radikalisierung der antijüdischen Politik interpretieren, die viele Betroffene zu Wohn- und Schutzgemeinschaften innerhalb der Verwandtschaft oder Gemeinde veranlasste. Ihr Sohn Kurt verließ Mitte August 1937 Mellrichstadt und emigrierte in die Vereinigten Staaten.[18] Das Eisenwarengeschäft wurde am 23. Dezember 1937 „wegen Geschäftsaufgabe“ aus dem Handelsregister gelöscht.[19]
In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 kam es auch in Coburg zu den reichsweit koordinierten Pogromen. Zeitzeugenberichte und zeitgenössische Dokumente belegen, dass jüdische Bürgerinnen und Bürger, darunter auch Rosa Rosenthal und ihre Angehörige, öffentlich gedemütigt und auf dem Marktplatz zur Schau gestellt wurden.[20] Während Frauen und Kinder später entlassen wurden, brachte man Stern und weitere jüdische Männer zunächst in die Angerturnhalle. Dort erfolgte die Vorbereitung für eine Inhaftierung im Konzentrationslager Dachau. Aufgrund der Überfüllung des Lagers wurden einige Festgenommene in das Gefängnis im oberfränkischen Hof überstellt.[21]
In den darauffolgenden Jahren bemühte sich Rosa und Ignaz Stern um eine Auswanderung in die Vereinigten Staaten zu ihrem Sohn Nouti, was prinzipiell die Erfolgschancen erhöhte. Verwandte in den USA konnten durch sogenannte Affidavits of Support die finanzielle Verantwortung für nachziehende Angehörige übernehmen – eine Bedingung, die angesichts der restriktiven US-Einwanderungsgesetze entscheidend war. Zugleich unterlagen jüdische Antragsteller strengen Quotenregelungen, deren bürokratische Hürden ab 1938 noch verschärft wurden. Ob die Familie Stern ein vollständiges Auswanderungsverfahren einleiten konnte und an welchen Hürden es letztlich scheiterte, ist bislang nicht abschließend geklärt. Sicher ist nur, dass die Sterns Deutschland nicht mehr verlassen konnten. Ob sich auch Rosa Rosenthal um eine Auswanderung in die USA zu ihrem Sohn Kurt bemühte, ist nicht bekannt.
Für sie kam es stattdessen zu einer zusätzlichen Belastung: Sie wurde zur Zwangsarbeit in der Porzellanfabrik Griesbach verpflichtet[22] – ein Beispiel für die systematische Ausbeutung jüdischer Arbeitskraft, wie sie ab 1938 durch Verordnungen und lokale Verwaltungsmaßnahmen verschärft wurde. Jüdische Frauen und Männer mussten unter prekären Bedingungen Arbeiten verrichten, ohne dabei rechtlich oder sozial abgesichert zu sein. Diese Maßnahmen waren Teil einer größeren Strategie, die auf Ausgrenzung, Ausbeutung und letztlich die Vernichtung der jüdischen Bevölkerung zielte.
Deportation und Tod
Denn am 27. November 1941 wurden Rosa Rosenthal, ihre Schwägerin und deren Ehemann, gemeinsam mit 22 weiteren jüdischen Bürgerinnen und Bürgern aus Coburg deportiert – oder, wie es in der zynischen Tarnsprache der Nationalsozialisten beschönigend hieß, „evakuiert“.[23] Diese Maßnahme war Teil einer reichsweit koordinierten Deportationswelle, die ab Herbst 1941 begann. Sie markierte den Übergang von Entrechtung und Diskriminierung zur systematischen physischen Vernichtung der jüdischen Bevölkerung. Die Deportationen dieser Phase erfolgten nicht auf der Grundlage formeller Gesetze, sondern basierten auf geheimen Anweisungen und internen Verwaltungsbefehlen – erlassen durch das Reichssicherheitshauptamt (RSHA) unter und koordiniert mit dem Reichsverkehrsministerium, dem Reichsinnenministerium sowie der Deutschen Reichsbahn.
Bereits am 23. Oktober 1941 war ein generelles Ausreiseverbot für jüdische Personen aus dem Deutschen Reich erlassen worden – ein Schritt, der das endgültige Ende legaler Emigrationsmöglichkeiten bedeutete. Am 4. November folgte eine interne Weisung, die Deportationen in Lager im besetzten Osten vorsah.[24] Damit begann die systematische Verbringung jüdischer Menschen aus deutschen Städten in Ghettos und Lager, die teils bereits Orte der Vernichtung waren oder es bald wurden.
Rosa Rosenthal wurde zunächst nach Nürnberg überstellt und von dort aus mit einem Sammeltransport in das besetzte Lettland deportiert. Ziel war das Lager Jungfernhof bei Riga. Für die Deportation mussten sie 60 Reichsmark bezahlen – eine Summe, die ihnen von den Behörden in Rechnung gestellt wurde. Diese Praxis war Teil der bürokratisch organisierten Verfolgung und spiegelte die systematische ökonomische Ausbeutung der Opfer wider. Die Bedingungen während der mehrtägigen Fahrt waren katastrophal: Die rund 1.010 Deportierten wurden in überfüllten, unbeheizten Güterwaggons ohne ausreichende Verpflegung oder medizinische Versorgung transportiert. Zeitzeugen zufolge erhielten sie auf der gesamten Strecke lediglich zweimal Zugang zu Wasser.[25] Viele Personen erkrankten bereits während des Transports.
Am 2. Dezember 1941 traf der Transport im Lager Jungfernhof bei Riga ein.[26] Das Lager war auf dem Gelände eines ehemaligen landwirtschaftlichen Gutes errichtet worden, das die SS provisorisch zu einem Internierungslager für aus dem Deutschen Reich deportierte Juden umfunktioniert hatte. Die Lebensbedingungen im Lager waren menschenunwürdig: Die Inhaftierten mussten in ungeheizten Scheunen oder Ställen übernachten, oft ohne Betten, Decken oder ausreichende Kleidung. Bis Januar 1942 stieg die Zahl der Gefangenen auf rund 4.000 Personen. Aufgrund von Unterernährung, Kälte und Krankheiten starben nach Schätzungen bis zu 900 Menschen im Winter 1941/42. Ab Januar 1942 begann die SS, gezielt kranke und geschwächte Gefangene zu selektieren, zu erschießen und in Massengräbern zu verscharren.[27]
Über den weiteren Verbleib von Rosa Rosenthal liegen keine gesicherten Informationen vor. Mit der Ankunft im Lager Jungfernhof verliert sich ihre Spur. Aufgrund fehlender Unterlagen ist kein genaues Todesdatum bekannt. Es muss jedoch davon ausgegangen werden, dass sie dort oder im Zusammenhang mit den Massenerschießungen ums Leben kam.
Das Vermögen von Rosa Rosenthal wurde – wie das vieler Deportierter – bereits am Tag ihrer Deportation beschlagnahmt. Ihr Eigentum, darunter verschiedene Gegenstände, Zinsen und ein Bankguthaben in Höhe von über 2800 Reichsmark, fiel an das Deutsche Reich. Grundlage hierfür war die sogenannte „Aktion 3“, eine Anordnung des Reichsfinanzministeriums aus dem November 1941 zur systematischen Erfassung und Einziehung des Eigentums deportierter Jüdinnen und Juden. Nach Abzug einiger Spesen und Gebühren konnte das Reich durch den Verkauf des Eigentums knapp 4100 Reichsmark einnehmen.[28]
Schließlich wurde Rosa Rosenthal Mitte Februar 1943 auf Grundlage der bestehenden antisemitischen Gesetze die deutsche Staatsangehörigkeit entzogen.[29]
Quellen- und Literaturverzeichnis
[1] Stadtarchiv Coburg, Einwohnermeldekartei, Rosenthal, Rosa.
[2] Leonard Scherg, Jüdisches Leben im Main-Spessart-Kreis. Orte, Schauplätze, Spuren, Haigerloch 2000, S. 49f.; Fritz Kugler, 1200 Jahre Thüngen - Heimatbuch, Thüngen 1988, S. 238ff.
[3] Klaus-Dieter Alicke, Thüngen (Unterfranken/Bayern), in: Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinden im deutschen Sprachraum (https://www.xn--jdische-gemeinden-22b.de/index.php/gemeinden/s-t/1937-thuengen-unterfranken-bayern (Öffnet in einem neuen Tab)), aufgerufen am 05.12.2025.
[4] Vgl. exemplarisch, Günther Liepert, Subhastation Johann Hannwacker, Müdesheim (https://liepert-arnstein.de/images/Veroeffentlichungen/subhastation_johann_hannwacker_muedesheim.pdf?utm_source=chatgpt.com (Öffnet in einem neuen Tab)), aufgerufen am 05.12.2025.
[5] Mitteilung des Standesamtes Mellrichstadt vom 21.10.2025.
[6] German Special Interest Group of JewishGen, comp. Deutschland: Daten über 7'400 nordbayrische Juden [Datenbank online]. Lehi, UT, USA: Ancestry.com Operations Inc, 2008.
[7] Handelsregistereintrag der Firma „Gebrüder Rosenthal, Mellrichstadt“. Veröffentlicht in: Bayerische Handelszeitung vom 08.01.1881, S. 29.
[8] Pressemitteilung des Freilandmuseums Fladungen zum Thema „Tag der Jüdischen Kultur am 7. September 2025“, aufgerufen am 05.12.2025.
[9] Baruch Z. Ophir / Falk Wiesemann (Hrsg,), Die jüdischen Gemeinden in Bayern 1918 - 1945. Geschichte und Zerstörung, München / Wien 1979, S. 362.
[10] Mellrichstadt, in: Haus der Bayerischen Geschichte, Jüdisches Leben in Bayern (https://hdbg.eu/juedisches_leben/gemeinde/mellrichstadt/594 (Öffnet in einem neuen Tab)), aufgerufen 05.12.2025.
[11] Ebd.
[12] Ebd.; Alicke, Mellrichstadt
[13] Mellrichstadt, in: Haus der Bayerischen Geschichte, Jüdisches Leben in Bayern (https://hdbg.eu/juedisches_leben/gemeinde/mellrichstadt/594 (Öffnet in einem neuen Tab)), aufgerufen 05.12.2025.
[14] Alicke, Mellrichstadt.
[15] Mitteilung des Standesamtes Mellrichstadt vom 21.10.2025.
[16] Stadtarchiv Coburg, Einwohnermeldekartei, Rosenthal, Rosa. Laut der Volkszählung vom 17. Mai 1939 hatte Rosa Rosenthal auch in Kitzingen, Bismarckstraße 19 einen Wohnsitz. Vgl. Bundesarchiv, R 1509 (Reichssippenamt). Volks-, Berufs- und Betriebszählung am 17. Mai 1939. Formular der Ergänzungskarte für Angaben über Abstammung und Vorbildung, Erläuterungen zu umstehendem Fragebogen.
[17] Coburger Zeitung vom 06.06.1902; Christian Boseckert, Eine Straße erzählt Coburgs Geschichte. Aus der Vergangenheit der Judengasse und deren Bewohner, Coburg 2008 (Schriftenreihe der Historischen Gesellschaft Coburg 22), S. 21.
[18] German Special Interest Group of JewishGen, comp. Deutschland: Daten über 7'400 nordbayrische Juden [Datenbank online]. Lehi, UT, USA: Ancestry.com Operations Inc, 2008.
[19] Pressemitteilung des Freilandmuseums Fladungen zum Thema „Tag der Jüdischen Kultur am 7. September 2025“, aufgerufen am 05.12.2025.
[20] Hubert Fromm, Die Coburger Juden, Geschichte und Schicksal, Coburg ²2001, S. 94-97.
[21] Die Beschreibung dieses Ereignisses bei Fromm, S. 95ff.
[22] Fromm, Coburger Juden, S. 123.
[23] Fromm, Coburger Juden, S. 130f.
[24] Joseph Walk (Hrsg.), Das Sonderrecht für die Juden im NS-Staat, Heidelberg ²1996, S. 353, 355.
[25] Fromm, S. 130f.; Statistik und Deportation der jüdischen Bevölkerung aus dem Deutschen Reich. Nürnberg – Würzburg nach Riga. Abfahrtsdatum 29.11.41, Deportierte 1010 (https://www.statistik-des-holocaust.de/list_ger_bay_411129.html (Öffnet in einem neuen Tab)), aufgerufen 12.07.2024.
[26] Ekkehard Hübschmann, Die Deportation von Juden aus Franken nach Riga, in: Frankenland. Zeitschrift für Fränkische Landeskunde und Kulturpflege 56 (2004), S. 344.
[27] Andrej Angrick / Peter Klein, Die „Endlösung“ in Riga. Ausbeutung und Vernichtung 1941-1944, Darmstadt 2006, S. 217, 220; Wolfgang Scheffler, Das Schicksal der in die baltischen Staaten deportierten deutschen, österreichischen und tschechoslowakischen Juden 1941-1945. Ein historischer Überblick, Bd. 1, München 2003, S. 10.
[28] Staatsarchiv Coburg, Finanzamt Coburg 248.
[29] Stadtarchiv Coburg, Einwohnerkartei, Rosenthal, Rosa.
Patenschaft
Die Patenschaft über den Stolperstein von Rosa Rosenthal hat Ute Rosenthal übernommen.
